Kürzlich fand in der Gieterij des ROC van Twente in Hengelo die Abschlussveranstaltung des Interreg-Projekts „Euregionale KennisWerkplaatsen“ (EKW) statt. Die Teilnehmer blickten auf eine erfolgreiche Zeit zurück, in der Bildungseinrichtungen und die Wirtschaft intensiv zusammengearbeitet hatten, um grenzüberschreitendes Lernen und Arbeiten zu fördern. Die wichtigste Botschaft des Tages war klar: Die Grenze ist kein Hindernis, sondern eine Chance für Talentförderung und Innovation.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Entwicklung deutsch-niederländischer Wissenswerkstätten. Diese Werkstätten werden von den Partnern als Begegnungsorte beschrieben, an denen Schulen, Lehrkräfte, Auszubildende, Unternehmen und Wissensinstitutionen zusammenkommen. Hier tauschen sie Wissen aus, fördern Innovation und arbeiten gemeinsam an praxisorientierten Lösungen. Der Fokus lag dabei speziell auf Auszubildenden in der beruflichen Bildung, sowohl im MBO als auch in den deutschen Berufsschulen.
Starke Ergebnisse
Die Projektleiter Rob Rouwers (ROC van Twente) und Johannes Reef (DNL-contact) präsentierten die Ergebnisse der vergangenen Jahre. Die Zahlen unterstreichen den Erfolg: Rund 4.000 Schüler, 300 Lehrkräfte und 75 Schulen nahmen an den verschiedenen Aktivitäten des Projekts teil.
Nun wird weiter nach Möglichkeiten gesucht, die Zusammenarbeit auf andere Weise zu stärken und auszuweiten. Man ist zuversichtlich, dass dies eine gelungene Form annehmen wird.